Berlin, Deutschland (CNN) – Katar wird Deutschland im Rahmen von zwei am Dienstag angekündigten neuen Verträgen mit verflüssigtem Erdgas beliefern, da die europäischen Länder weiterhin versuchen, ihre Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu verringern.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck kündigte die Deals am Dienstag auf einer Pressekonferenz an und sagte, dass ab 2026 für einen Zeitraum von 15 Jahren bis zu 2 Millionen Tonnen LNG per Seetanker nach Deutschland geliefert werden.

„Es macht mir nichts aus, Verträge für 20 Jahre oder länger abzuschließen“, sagte Habeck gegenüber Reportern.

Der deutsche Minister sagte, er erwarte wegen der schweren Schäden an der Pipeline Nord Stream 1 „keine Gaslieferungen mehr aus Russland“.

Habeck fügte hinzu, dass Deutschland jährlich 45 Milliarden Kubikmeter Erdgas ersetzen müsste, die über die Pipeline Nord Stream 1 in sein Land geliefert würden.

Deutschland beeilte sich, LNG-Terminals entlang seiner Küste zu bauen, um den Empfang von LNG aus Norwegen, Katar und anderen Ländern zu erleichtern. Am 15. November wurde das erste schwimmende LNG-Terminal im niedersächsischen Nordseehafen Wilhelmshaven fertiggestellt.

Katars LNG soll laut einer Pressemitteilung von Qatar Energy an das deutsche Terminal im norddeutschen Brunsbüttel geliefert werden, das sich derzeit im Aufbau befindet.

In der Pressemitteilung heißt es: „Die LNG-Mengen werden von den beiden Joint Ventures zwischen Qatar Energy und ConocoPhillips bezogen, die an den Projekten Northeast Field und North South Field beteiligt sind.“

Das private Unternehmen Re-Gas gab am Dienstag bekannt, dass seine Anlage an der Ostseeküste in Lubmin bereits im Dezember in Betrieb genommen werden kann.



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