Dubai, Vereinigte Arabische Emirate (CNN) – Indiens Gesundheitsminister sagte am Freitag, dass das indische Unternehmen, das einen Hustensaft herstellt, der mit mindestens 18 Todesfällen in Usbekistan in Verbindung gebracht wird, die Produktion nach einer Untersuchung der Arzneimittelbehörden eingestellt hat.

Das usbekische Gesundheitsministerium wies darauf hin, dass der „Doc-1“-Hustensaft des indischen Pharmaunternehmens „Marion Biotech“ eine giftige Lösung namens „Ethylenglykol“ enthielt.

Das usbekische Ministerium berichtete, dass 7 Mitarbeiter wegen Fahrlässigkeit entlassen worden seien und alle relevanten Dokumente den Strafverfolgungsbehörden zur Untersuchung übergeben worden seien.

Das Ministerium berichtete auch über die falsche Verwendung von Hustensaft durch Eltern.

In einem Tweet vom Freitag bestätigte Indiens Gesundheitsminister Mansukh Mandavia, dass alle Produktionsaktivitäten von Marion Biotech an seinem Hauptsitz im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh ab Donnerstagabend „mit weiteren Untersuchungen“ nach einer Inspektion durch die indische Arzneimittelbehörde eingestellt werden.

Marion Biotech war für eine Stellungnahme nicht sofort erreichbar.

„Wir warten auf die Berichte, die Fabrik wurde inspiziert. Wir haben die Produktion aller Medikamente eingestellt“, sagte der Rechtschef des Unternehmens, Hasan Harris, gegenüber ANI.

In einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung erklärte die Republik Usbekistan, dass Eltern Doc-1 Max-Sirup selbst oder auf Empfehlung von Apothekenverkäufern fälschlicherweise als Erkältungsmittel verwendet hatten, was bei Kindern, die das Medikament einnahmen, zu Atemnot führte.

Das usbekische Gesundheitsministerium gab in der Erklärung an, dass die verstorbenen Kinder zwei bis sieben Tage lang zu Hause eine Dosis von 2,5 bis 5 Millilitern des Medikaments einnahmen, bevor sie ins Krankenhaus gebracht wurden.

Dies übersteigt die Standarddosis für Kinder.

Das Ministerium gab an, dass das Medikament allen Kindern ohne Rezept verabreicht wurde.

Es ist noch nicht klar, wie viele Kinder mit Ethylenglykol verunreinigten Hustensaft zu sich genommen haben, oder denen mehr als die Standarddosis verabreicht wurde, oder beides.

Ethylenglykol wird häufig in Frostschutzmitteln für Kraftfahrzeuge gefunden.

Es kann bei Verzehr Gehirn-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Todesschäden verursachen.



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